28.07.2010 I Hannover
Seminarprogramm 2/2010 der AKADEMIE Schule & Wirtschaft veröffentlicht
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wünschen Ihnen und allen Kolleginnen und Kollegen der Schule einen guten Start ins neue Schuljahr.
Wie in den zurückliegenden Jahren bieten wir Ihnen mit unserem aktuellen Fortbildungsprogramm 2/2010 Veranstaltungen in den Themenbereichen Schul- und Unterrichtsentwicklung, Schulmanagement, Berufsorientierung und ökonomische Bildung sowie gezielte Seminarangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schulsozialarbeit an.
Alle Fortbildungsangebote unseres Programms mit ausführlichen inhaltlichen Darstellungen finden Sie hier.
Nicht mehr ganz neu, aber dennoch aktuell:
Unsere Angebote zur Unterrichtsentwicklung in der Praxis haben wir für Sie erweitert!
Unter dem Stichwort Unterrichtsentwicklung finden Sie in unserem aktuellen Programmangebot eine Vielzahl von Fortbildungsangeboten, die sowohl als offenes Seminar aber auch als schulinterne Lehrerfortbildung (SchiLf) buchbar sind. Unser Konzept der Unterrichtsentwicklung, das von der AKADEMIE Schule & Wirtschaft für die Erarbeitung und Umsetzung eines SCHUleigenen Konzeptes zur Entwicklung des LERN-Lehr-Prozesses („SCHUELER") entwickelt wurde, wird bereits an vielen Schulen in Niedersachsen eingesetzt.
Ob Rhythmisierung des Schultags, kleine Spiele für den Unterricht oder effiziente Klassenführung - inzwischen bieten wir auch zu diesen und weiteren Fragen Fortbildungen aus der Praxis für die Praxis an. Unsere Referentinnen und Referenten kommen aus konkreten Unterrichtsbezügen, sodass grundsätzlich nur erprobtes Praxiswissen vermittelt wird.
Abschließend sei noch einmal auf die Möglichkeit der Durchführung „maßgeschneiderter" schulinterner Lehrerfortbildungen hingewiesen, die wir für Schulen organisieren. Informationen hierzu finden Sie zu Beginn unseres neuen Programmhefts. Für Rücksprachen und weitergehende Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.
Ihr Team der AKADEMIE Schule & Wirtschaft
12.07.2010 I Hannover
Minister Althusmann: „Wir wollen Jugendliche mit Migrationshintergrund für den Lehrerberuf begeistern“
Der Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer" kommt nach Niedersachsen: Die ersten Orientierungstage für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund finden vom 6. bis 9. November 2010 an der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg statt. Die Ausschreibung für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgang 11, die sich für den Lehrerberuf interessieren, beginnt gleich nach den Sommerferien. „Wir setzen in Niedersachsen auf Integration durch Bildung. Dazu gehört es, Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien noch besser zu unterstützen und auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Darum wollen wir den Anteil von Lehrkräften mit Einwanderungsgeschichte erhöhen. Mit dem Schülercampus wollen wir Jugendliche mit Migrationshintergrund frühzeitig für den Lehrerberuf begeistern", sagt Kultusminister Dr. Bernd Althusmann.Die viertägige Tagung bietet Einblicke in das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf, um junge Menschen mit Zuwanderungsgeschichte für den Lehrerberuf zu interessieren. Expertinnen und Experten aus Lehrerbildung und Schulpraxis stehen als Ansprechpartner bereit. Das Projekt zielt auf ein Grundproblem allgemein bildender Schulen: Fast ein Viertel aller Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen hat einen Migrationshintergrund. Lehrkräfte mit Einwanderungsgeschichte bilden hingegen eine Ausnahme.
Der Schülercampus „Mehr Migranten werden Lehrer" ist eine Initiative der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg. Der Schülercampus in Oldenburg ist ein Projekt der ZEIT-Stiftung und des Niedersächsischen Kultusministeriums. Es wird gefördert von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, der TUI-Stiftung sowie der EWE-Stiftung.
Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits jetzt auf der Internetseite des Niedersächsischen Kultusministeriums unter http://www.mk.niedersachsen.de/ informieren.
15.06.2010 I Celle
Neuaufstellung der Landesschulbehörde
Das Landeskabinett hat heute bei seiner Sitzung in Celle die Neuaufstellung der Landesschulbehörde beschlossen. „Die neue Niedersächsische Landesschulbehörde wird für die Aufgaben der Zukunft gut gerüstet sein. Sie wird als moderne und effiziente Dienstleistungsbehörde für die eigenverantwortlichen Schulen und für die Kommunen als Schulträger aufgestellt. Mit der Neuausrichtung schließen wir den Modernisierungsprozess der Landesschulbehörde ab", sagte der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann im Anschluss an die Kabinettssitzung.
Wesentliche Schwerpunkte der Neuaufstellung bilden die qualitativ hochwertige schulfachliche Beratung der eigenverantwortlichen Schulen sowie deren pädagogisch-psychologische Unterstützung. An den vier Standorten Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Osnabrück werden Regionalabteilungen der Niedersächsischen Landesschulbehörde eingerichtet. Sie sollen als in der Region verankerte kompetente Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis arbeiten. Die Anzahl der Außenstellen wird um 16 auf künftig neun Standorte reduziert. Erhalten und gestärkt werden die Standorte Aurich, Celle, Cuxhaven, Göttingen, Holzminden, Meppen, Oldenburg, Rotenburg/W. und Syke. Diese Außenstellen werden den jeweiligen Regionalabteilungen örtlich zugeordnet. Der Sitz der Behördenleitung der Niedersächsischen Landesschulbehörde bleibt in Lüneburg. Die Dezernatsstruktur wird durch eine Bündelung der Aufgaben insbesondere im Verwaltungsbereich neu gestaltet und vereinfacht.
Für die bestehenden Aufgaben der Niedersächsischen Landesschulbehörde im Schulaufsichts- und Verwaltungsbereich werden 580 Stellen festgeschrieben. Für das pädagogisch-psychologische Beratungs- und Unterstützungssystem stehen 74 Stellen zur Verfügung. Die hierfür eingesetzten Ressourcen werden zukünftig in einem eigenen Kapitel ausgewiesen und durch die Niedersächsische Landesschulbehörde gesteuert. Der Haushaltsgesetzgeber entscheidet letztlich über die Stellenzahl.
Die Umbenennung der Behörde in „Niedersächsische Landesschulbehörde" erfolgt nach dem Kabinettsbeschluss zum 1. Januar 2011. Die Neustrukturierung der Außenstellen beginnt unabhängig vom Stichtag; Auflösungen von Standorten werden im Laufe des Jahres 2011 abgeschlossen sein.
Die Landesschulbehörde führt die Schulaufsicht, berät und unterstützt die eigenverantwortlichen Schulen und die Schulträger und sorgt für die Personalausstattung der mehr als 3.000 öffentlichen niedersächsischen Schulen. Die Behörde verfügt derzeit über rund 700 Stellen. Sie versorgt die Schulen mit den notwendigen Budgetmitteln aus dem Landeshaushalt und wickelt Finanzhilfen und Zuwendungen ab.
28.01.2010 I Hannover
Berufsorientierter Bildungsweg wird gestärkt - Verzahnung mit dem berufsbildenden Schulwesen
Im Juni 2009 hat der Landtag mit der Änderung des Schulgesetzes die Stärkung der Berufsorientierung der Haupt- und Realschulen beschlossen. Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann teilte mit, dass die Entwürfe zur Umsetzung in der Anhörung sind. "Mit der Stärkung der Berufsorientierung sichern wir die Zukunftschancen unserer Kinder. Der berufsorientierte Weg zur Ausbildung oder zum Studium wird durch die Verzahnung der Hauptschulen mit den berufsbildenden Schulen und der Profilbildung an den Realschulen weiter ausgebaut. Es gilt: Kein Abschluss ohne Anschluss", sagte Heister-Neumann.
Drei wesentliche Elemente sollen zum nächsten Schuljahr in Kraft treten. Die Hauptschulen erhalten die Möglichkeit zur stärkeren Berufsorientierung bis hin zur beruflichen Bildung. Hierbei werden unter anderem Zertifikate über die erworbenen berufsspezifischen Qualifikationen als Ergänzung zum Zeugnis aufgenommen. Realschulen sollen in der neunten und zehnten Klasse mindestens zwei Schwerpunkte aus den Bereichen Fremdsprachen, Wirtschaft, Technik oder Gesundheit und Soziales anbieten. "Hiermit wird eine gezielte Vorbereitung für das Fachgymnasium ermöglicht", sagte Heister-Neumann. "Die Hochschulzugangsberechtigung kann in Niedersachsen über den gymnasialen Weg ebenso wie über die eher berufsorientierte Schullaufbahn erreicht werden." Die Chancen sind vielfältig: Der direkte Weg zum Gymnasium, Fachgymnasium, Fachoberschulen, oder künftig auch über eine Ausbildung mit anschließender Berufstätigkeit. "Die Tür zum Studium steht in Niedersachsen auf vielen Wegen offen", sagte Heister-Neumann.
Zur Sicherung kleiner Schulstandorte werden die Möglichkeiten für zusammengefasste Haupt- und Realschulen erweitert. Hierzu kann gemeinsamer Unterricht in den Klassen fünf bis acht, mit Ausnahme der Kernfächer Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache erfolgen. Zur Vermeidung von jahrgangsübergreifendem Unterricht können auf Antrag auch andere Formen der Differenzierung in Kernfächern erfolgen.
Bis zum 26.02.2010 haben die Verbände Gelegenheit, Stellung zu den Entwürfen zu nehmen




IT-Qualifizierung
Stundenplanerstellung mit gp-Untis 2011 für Fortgeschrittene
Schulmanagement
Rektor/in und Konrektor/in – ein Team! Geschäftsverteilung zwischen Schulleitung und Stellvertretung
IT-Qualifizierung
Stundenplanerstellung mit gp-Untis 2011 für Fortgeschrittene
